Improtheater ist Handwerk, vor allem aber ein Zustand. Damit gutes Improtheater, eindrückliche Figuren, magische Momente und berührende Geschichten entstehen muss einiges Stimmen.
Für mich heisst das: Ich als Spieler bin abgelöst von meinem Alltag. Bin entspannt. Gesund. Körperlich und stimmlich aufgewärmt. Ich mag die anderen Spielerinnen und Spieler und fühle mich wohl und nah in der Gruppe (das muss nicht heissen, dass ich meine Partner schon lange kenne). Ich interessiere mich für meine Mitspieler, egal wieviel sie im Alltag mit mir gemeinsam haben, höre hin und sehe sie an. Ich bin mir bewusst, dass das Publikum ein Grossteil der Geschichte selbst kreiert. Ich bin gespannt, was für Menschen im Publikum sitzen und fühle mich wohl im Raum.
Scheinbar einfach Dinge, denen wir zuwenig Aufmerksamkeit schenken. Versuche alles zu tun, um in den zwei Stunden vor einer Show diese Stimmungen zu erreichen. Sie entscheiden im Improtheater über den Ausgang des Abends.





